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Renato | Technischer Einkauf

Bereits fast zwei Jahre bin ich Teil des Technischen Einkaufs und somit mitverantwortlich für den Einkauf und das Auftragshandling von Materialien und Waren (u. a. Schrauben, Muttern, Aluminium und Stahl) für das Werk. 

Mein Arbeitstag beginnt meistens um 7:30 Uhr. Zu dieser Zeit ist es noch schön ruhig und lassen sich bestimmte Dinge in einem Rutsch erledigen. Ich checke meine E-Mails und versuche, die eiligen Fälle herauszupicken. Beispielsweise wenn eine Bestellung früher als geplant benötigt wird. Glücklicherweise haben wir ein sehr benutzerfreundliches System, um die zu bestellenden Waren herauszufinden. Je nachdem, was das System angibt, hole ich bei diversen Zulieferern Angebote ein und handle mit ihnen den besten Preis und die beste Lieferzeit aus. Wenn wir uns einig werden, bestelle ich.

Sobald die Waren geliefert wurden, prüfe ich stichprobenartig, ob die Qualität stimmt und die von uns bei der Bestellung gestellten Anforderungen erfüllt sind. Manchmal entsprechen die Waren nicht den Anforderungen oder wurden durch den Transport oder ähnliches beschädigt. In diesem Fall muss ich den Zulieferer hierüber mit Fotos und einem Bericht der Beobachtungen in Kenntnis setzen.

Meine Funktion als Einkäufer ist sehr dynamisch und hat Berührungspunkte mit vielen Abteilungen in unserem Unternehmen. Einmal bespreche ich im Werk, welche Materialien/Werkzeuge bestellt werden müssen. Und im nächsten Moment sitze ich mit dem Geschäftsführer an einem Tisch und gucke mir mit ihm die Sachlage an. Beim Einkaufen versuche ich immer, den besten Preis für unser Unternehmen auszuhandeln – das finde ich spannend. Man kann es mit der Hotelsuche und -buchung vor einem Urlaub vergleichen. Und dem Glücksgefühl/der Zufriedenheit, die man nach einem guten Deal verspürt.

Dieses Unternehmen ist deshalb besonders, weil die Geschäftsleitung nicht im Glaspalast sitzt. Ein geschäftliches Gespräch oder eine zwanglose Unterhaltung sind immer möglich. Am besten sind natürlich die Umtrunke am Freitag und die Veranstaltungen mit den Kollegen und der Familie. In diesem Unternehmen fühle ich mich als Teil der Organisation und dadurch als Teil der Familie. Ich fühle mich zu Hause!